Kindgerechte Erklärung Corona-Virus
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Vorschläge für zusätzliche Übungen für die Klassen 1-4

Infos und Quiz zum Corona-Virus

Wichtiger Hinweis!

 

Für Anfragen ist unser Sekretariat im Zeitraum der Schulschließung telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00  - 11:00 Uhr erreichbar.

 

Arbeitsaufträge für die Zeit der Schulschließung in der Woche vom 25.05. - 29.05.2020.

Bitte oben die zugehörige Klasse anklicken!

Stufenplan zur schrittweisen Öffnung der Schulen in Thüringen

Stand: 29. April 2020

 

Wer erhält ab wann modifizierten Präsenzunterricht in alternierender Form?

 

Präsenzunterricht Modifiziert: Es erfolgt kein Unterricht nach der normalen schulischen Stundenplanung. Die Schulen legen fest, welche Fächer in welchem Umfang als Präsenzunterricht gehalten werden.

 

Alternierend: Der Präsenzunterricht erfolgt entsprechend den Gegebenheiten vor Ort im Wechsel mit häuslichem Lernen.

 

Montag, 27. April 2020 Abiturientinnen und Abiturienten (zur Prüfungsvorbereitung)

 

Montag, 4. Mai 2020 Schülerinnen und Schüler

 

■ aus Prüfungsklassen der 9. und 10. Jahrgänge (zur Prüfungsvorbereitung: Qualifizierender Hauptschulabschluss und Realschulabschluss)

■ die an der Besonderen Leistungsfeststellung teilnehmen.

■ der berufsbildenden Schulen, die sich auf ihre Abschluss-, Gesellen- oder Facharbeiterprüfungen vorbereiten

 

Donnerstag, 7. Mai 2020 Schülerinnen und Schüler

 

■ mit besonderem Unterstützungsbedarf jeder Jahrgangsstufe und jeder Schulart 1

 

ab Montag, 11. Mai bis Freitag, 29. Mai 2020 gestaffelte Erweiterung des modifizierten Präsenzunterrichts. Die Staffelung im Einzelnen nimmt jede Schule in eigener Verantwortung vor. Dabei beachten die Schulen folgende Jahrgänge vorrangig

 

■ 4. Klasse (um den Wechsel an weiterführende Schule vorzubereiten)

■ 3. Klasse (um die Entscheidung über weiteren Schulweg vorzubereiten)

■ 11. Klasse (um Qualifikationsphase für Allgemeine Hochschulreife abzusichern)

■ 9. Klasse, soweit nicht schon am 4. Mia 2020 begonnen (zur Vorbereitung der Versetzungsentscheidung) spätestens Montag, 2. Juni 2020

Formulare für die Notbetreuung zum Download

Antrag Notbetreuung Gruppe A+
Antrag_Notfallbetreuung_Gruppe_A_plus.pd
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Antrag Notbetreuung Gruppe A
Antrag_Notfallbetreuung_Gruppe_A.pdf
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Antrag Notbetreuung Gruppe B
Antrag_Notfallbetreuung_Gruppe_B.pdf
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Verordnung des TMASGFF vom 18. April 2020 über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung
des Virus SARS-CoV-2
Aktualisierung der Regelungen über die Notbetreuung in Schulen, Kinder- tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege nach § 43 SGB VIII

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie alle leisten in den vergangenen Wochen einen großen Beitrag zur Be- wältigung der Corona-Krise und zur Aufrechterhaltung der Bereiche, die für Leib und Leben der Bevölkerung unerlässlich sind. Dafür möchte ich Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken.

Das TMASGFF hat am 18. April 2020 eine Thüringer Verordnung zur Ver- längerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erlassen, die eine Dritte Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbrei- tung des Coronavirus SARS-CoV-2 (3. ThürSARS-CoV-2-EindmaßnVO) enthält.

§ 8 Absatz 2 dieser Verordnung regelt, dass eine Notbetreuung in kleinen Gruppen von Kindern von Erziehungsberechtigten, die in sogenannten kri- tischen Infrastrukturen tätig sind, zu gewährleisten ist. Die Einzelheiten legt das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport fest.

Die mit Schreiben vom 25. März 2020 enthaltenen Vorgaben zur Notbe- treuung von Kindern in Schulen, Kindertageseinrichtungen und bei Kinder- pflegepersonen nach § 43 SGB VIII werden nachfolgend aktualisiert. Ände- rungen gegenüber den bisherigen Regelungen wurden farbig markiert.

Die Notbetreuung wird ab dem 27. April 2020 im Einklang mit der schritt- weisen Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Pandemie und in Übereinstimmung mit den gesundheitsschützenden Vor- gaben für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in den Schulen so- wie der Kindertagesbetreuung schrittweise für bestimmte Bedarfs- und Be- rufsgruppen erweitert. Gleichzeitig wird die maximale Gruppengröße auf 10 Kinder festgelegt.

Telefon-Hotline

+49 361 - 57 3411 500

Erfurt,
23. April 2020

Die Staatssekretärin 

 

 

I. Von der Notbetreuung erfasste Kinder

1. Folgende Kinder dürfen an der Notbetreuung in Schulen, Kindertages- einrichtungen und bei Kindertagespersonen teilnehmen:

Gruppe A+
− Kinder, bei denen ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung

von Kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist oder

Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden.

Gruppe A

− Kinder von Eltern, die im medizinischen, pflegerischen Bereich o- der in Bereichen mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit arbeiten, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.

Gruppe B

  • −  Kinder von Eltern, die in ausführenden Hinweisen genannten defi- nierten Bereichen der sog. kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbe- treuung berechtigt ist.

  • −  Kinder von Eltern, die als pädagogisches Personal in Schulen oder Kindertageseinrichtungen arbeiten und dort in der Präsenzbeschu- lung oder Notbetreuung eingesetzt sind, wenn auch der
    2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.

  • −  Kinder von Schülerinnen, Schülern, Auszubildenden oder Studie- renden sowie Anwärterinnen und Anwärtern, die wieder am Prä- senzunterricht teilnehmen. Auch hier ist die Voraussetzung, dass auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.

    Gruppe C

− Kinder, deren Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes ange- zeigt ist.

2. Kinder werden nur betreut, wenn die Eltern glaubhaft erklären, dass eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist (entfällt bei Gruppe C). Abgese- hen von Gruppe A+ und Gruppe C ist eine Betreuung deshalb nur möglich, wenn beide Elternteile zur Gruppe A oder B gehören.

3. Es werden nur Krippen-, Kindergarten- und Schulkinder bis zur Jahr- gangsstufe 6 betreut. Ältere Kinder können an der Notbetreuung nicht teil- nehmen. Ausnahmen von der Altersgrenze sind im Einzelfall möglich, wenn ältere Kinder wegen einer Behinderung der Betreuung bedürfen.

4. Das Betretungsverbot für bestimmte Personen gilt fort. Soweit nicht auf Ebene der Gebietskörperschaften strengere Verfügungen gelten, dürfen folgende Kinder die Schulen und Kindertageseinrichtungen auch im Rah- men der Notbetreuung nicht betreten:

  • −  mit dem Corona-Virus Infizierte,

  • −  Personen mit direktem Kontakt zu an COVID-19 Erkrankten oder mit

    Corona Infizierten in den ersten 14 Tagen nach dem Kontakt,

  • −  Reiserückkehrer aus dem Ausland in den ersten 14 Tagen nach der

    Rückkehr,

  • −  Personen mit allgemeinen Erkältungssymptomen, solange die Symp-

    tome andauern.

    Über die Aufnahme in die Notbetreuung entscheidet die Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflegeperson. Beschwer- den bearbeiten die staatlichen Schul- bzw. Jugendämter.

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II. Durchführung der Notbetreuung

Die Notbetreuung erfolgt dezentral in der jeweiligen Schule oder Betreu- ungseinrichtung durch deren reguläre Beschäftigte. Sollte sich der Kran- kenstand so entwickeln, dass einzelne Einrichtungen den Betrieb einstellen müssen, melden Sie dies bitte an die Jugendämter, Träger und das zu- ständige staatliche Schulamt.

Die maximale Gruppengröße für die Notbetreuung in den Kindertagesein- richtungen und Schulen wird an die Vorgaben des TMASGFF angepasst und ab dem 27. April 2020 auf zehn Kinder pro Gruppe bzw. Klasse oder Kurs beschränkt. Die bisherigen Klassenverbände/Gruppen (einschließlich Lehr- oder Betreuungspersonal) bleiben soweit wie möglich erhalten.

Die Notbetreuung umfasst die üblichen Betreuungszeiten.

Die weiteren Einzelheiten, etwa die Essensversorgung, regeln die Schulen oder Kindertageseinrichtungen vor Ort.

Die Kostenbefreiung und -erstattung der Elternbeiträge durch das Land greift nach Beschluss der Landesregierung nicht für Eltern, die die Notbe- treuung in Anspruch nehmen. Die Regelung wird derzeit im Thüringer Landtag beraten – ob es dabei bleibt, wird erst am Ende des Gesetzge- bungsverfahrens feststehen. Bis dahin sollten die Beiträge von den Eltern erhoben werden, die Kinder in die Notbetreuung geben.

Sollte die Ausweitung der Notbetreuung dazu führen, dass in den jeweili- gen Schulen und Kindertageseinrichtungen mehr Kinder zur Notbetreuung angemeldet werden, als nach den Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben Plätze zur Verfügung stehen, wenden Sie sich bitte an das zuständige Staatliche Schulamt oder an das Jugendamt. Dort wird geprüft, ob eine Notbetreuung an einer anderen Schule oder Kindertageseinrichtung orga- nisiert werden kann.

Ich bin mir bewusst, dass die Schul- und Kindergartenschließung viele El- tern vor große Probleme stellt und es mit Blick auf die Berechtigtengruppen der Notbetreuung viele Erweiterungswünsche gibt. Dennoch ist die Kon- taktvermeidung nach wie vor das oberste Gebot. Eine spürbare Verlang- samung der Infektionsraten können wir nur sichern, wenn die Notbetreuung die absolute Ausnahme ist. Vor diesem Hintergrund ist die Gruppe derer, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen können, eng auszulegen. Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass gegenwärtig nur die Kinder der oben aufgeführten Berufs- und Personengruppen in die Notbetreuung auf- genommen werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Julia Heesen Anlage

− Ausführende Hinweise zu den von der Notbetreuung erfassten Kindern Seite 3 von 3

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Ausführende Hinweise zu den von der Notbetreuung erfassten Kindern

Stand: 24. April 2020
Gruppe A+: generelle Berechtigung zur Notbetreuung

mit „Ein-Elternteil-Regelung“

1. Erfasste Eltern der Gruppe A+

a. Die Notbetreuung steht offen, wenn ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung, Betreuung oder Behandlung von kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist.

Bei diesen Personen wird nicht geprüft, ob auch der zweite Elternteil zu einer berechtigten Berufs- gruppe gehört. (Für alle übrigen Berufsgruppen bleibt es bei der 2-Eltern-Regelung.) Bei Personen der Gruppe A+ ist auch nicht erforderlich, dass der konkret betroffene Elternteil unabkömmlich ist zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes.

b. Die Notbetreuung steht erwerbstätigen Alleinerziehenden offen. Zu den Alleinerziehenden gehö- ren allein sorgeberechtigte Eltern. Außerdem Eltern, die ein gemeinsames Sorgerecht haben, aber getrennt leben oder geschieden sind und das Kind im eigenen Haushalt betreuen (auch Wechsel- modell). Dabei sind andere Betreuungsmöglichkeiten durch weitere Personen im Haushalt auszu- schöpfen.

2. Verfahrensweise bei Eltern der Gruppe A+

Elternteile der Gruppe A+, die in Abweichung von der Zwei-Eltern-Regel eine Notbetreuung in An- spruch nehmen wollen, benötigen eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers, dass sie unmittelbar mit der Versorgung, Betreuung oder Behandlung von kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut sind.

Bei erwerbstätigen Alleinerziehenden reicht die glaubhafte Darlegung der Lebenssituation. Eine Bestätigung über die regelmäßige Erwerbstätigkeit kann verlangt werden.

Gruppe A: generelle Teilnahme an der Notbetreuung mit „Zwei-Elternteil-Regelung“

1. Erfasste Eltern der Gruppe A

Eine großzügige Notbetreuung findet statt für Personal im Gesundheits- und Pflegebereich oder mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit.

Zum Gesundheits- und Pflegebereich zählen

  • −  das Gesundheitswesen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Testlabore, Krankentransporte, Apothe-

    ken, Gesundheitsämter und ähnliche),

  • −  der Pflegebereich (Alten- oder Pflegeheime, ambulante Pflegedienste,

  • −  Betreuung von Menschen mit Behinderungen und ähnliche),

  • −  die stationäre Kinder- und Jugendhilfe,

  • −  die Herstellung, Überprüfung und Verteilung medizinischer oder pflegerischer Produkte.

    Zu den Bereichen mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit gehören

  • −  Behörden, die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig sind (Polizei, Feuerwehr,

    freiwillige Feuerwehr während der Bereitschaftszeiten),

  • −  der Katastrophenschutz (Technisches Hilfswerk und ähnliche),

  • −  Justizvollzugsanstalten.

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2. Verfahrensweise bei Eltern der Gruppe A

Betriebe, die zur Gruppe A zählen, sollen mit vollständigem Personal arbeiten können; es ist des- halb nicht erforderlich, dass der konkret betroffene Elternteil unabkömmlich ist zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes.

Für Gruppe A reicht eine glaubhafte Darlegung, dass beide Eltern im Gesundheitsbereich bzw. in Bereichen der öffentlichen Sicherheit tätig sind. Eine Arbeitgeberbescheinigung ist nützlich, sollte aber nicht zwingend gefordert werden.

Für Gruppe A gilt die Zwei-Eltern-Regelung. Das bedeutet, dass beide Eltern zur Notbetreuung be- rechtigt sein müssen. Die Notbetreuung steht auch Kindern offen, deren Eltern in zwei verschiede- nen Gruppen tätig sind (etwa: Mutter Gruppe A und Vater Gruppe B).

Gruppe B: Teilnahme an der Notbetreuung nach konkretem Bedarf mit „Zwei-Eltern-Regelung“

1. Erfasste Eltern der Gruppe B

a. Eltern, die zum betrieblichen Personal zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens gehören. Die Notbetreuung im Einzelfall wird gewährleistet für das betriebsnotwendige Personal in den nach- folgend abschließend aufgeführten Betrieben der kritischen Infrastruktur.

aa. Kritische Infrastruktur im Sinne dieser Regelung
Erste Voraussetzung für Gruppe B ist, dass die Eltern in einem der genannten Bereiche arbeiten. Dazu gehören:

  • −  Wasserversorgung,

  • −  Energieversorgung (Strom, Gas),

  • −  Entsorgungswirtschaft,

  • −  Kommunikation (einschließlich Post, digitale Infrastruktur),

  • −  Journalisten in der tagespolitischen Berichterstattung

  • −  Personenverkehr (Schiene und Straße, Autobahnen, Flugverkehr)

  • −  Grundversorgung mit Lebensmitteln (Produktion einschließlich Land und Viehwirtschaft, Ver-

    kauf und Logistik),

  • −  Reinigungspersonal,

  • −  Gerichte und Staatsanwaltschaften,

  • −  das für Kinderschutz zuständige Personal in den Jugendämtern,

  • −  kassenärztliche Vereinigung und der Landesärztekammer,

  • −  Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter, Sozialämter, Thüringer Aufbaubank

  • −  pädagogisches Personal der Schulen und Kindertageseinrichtungen

    bb. Betriebsnotwendiges Personal
    Bei Gruppe B gehen wir grundsätzlich davon aus, dass die genannten Betriebe ihre Aufgaben auch mit reduziertem Personalbestand erfüllen können. Eine Notbetreuung wird daher nur gewährleistet für die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes unersetzbar sind. Diese Betriebsnotwendigkeit kann sich etwa aus Notfallplänen ergeben oder dar- aus, dass einzelne Personen über Spezialkenntnisse verfügen oder besondere Aufgaben wahrneh- men müssen. Zum betriebsnotwendigen Personal gehören alle Mitglieder von Krisenstäben.

    Bei pädagogischem Personal von Schulen und Kindertageseinrichtungen ist diese Bedingung erfüllt, sobald der Elternteil zum Präsenzunterricht in der Schule oder zur Notbetreuung in der Schule und der Kindertageseinrichtung herangezogen wird.

    b. Eltern, die am Präsenzunterricht teilnehmen
    Zur Gruppe B gehören auch Kinder von Schülerinnen, Schülern, Auszubildenden oder Studieren- den, wenn diese wieder selbst am Präsenzunterricht teilnehmen.

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2. Verfahrensweise bei Eltern der Gruppe B

Für die Gruppe B werden Arbeitgeber- bzw. Auftragsgeberbescheinigungen erbeten. Die Bescheini- gung soll den konkreten Betrieb benennen und bestätigen, dass die konkrete Person zur Aufrecht- erhaltung des Betriebes unabkömmlich ist (mit stichwortartiger Begründung). Beim pädagogischen Personal ist eine Bestätigung der Schule oder der Kindertageseinrichtung über den Einsatz im Prä- senzunterricht oder der Notbetreuung notwendig. Eltern, die am Präsenzunterricht teilnehmen, le- gen eine Bescheinigung über die Eigenschaft als Schülerin/Schüler, Auszubildende/Auszubildender oder Studentin/Student vor.

Auch für Gruppe B gilt die Zwei-Eltern-Regelung. Das bedeutet, dass beide Eltern zur Notbetreuung berechtigt sein müssen. Die Notbetreuung steht auch Kindern offen, deren Eltern in zwei verschie- denen Gruppen tätig sind (etwa: Mutter Gruppe A und Vater Gruppe B).

Gruppe C: gefährdete Kinder

Eine Notbetreuung wird gewährleistet für Kinder, die aus Gründen des Kinderschutzes eine Schule, Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen sollten. Auch hier gilt die Altersgrenze bis zur 6. Jahrgangsstufe (mit Abweichungsmöglichkeit bei behinderungsbedingtem Betreuungsbedarf). Es kommt in dieser Gruppe nicht darauf an, ob die Eltern die Betreuung selbst übernehmen oder anderweitig sicherstellen könnten.

Für diese Kinder stellen die zuständigen Jugendämter auf Antrag der Eltern oder aus eigener Initia- tive Bescheinigungen aus, die keine nähere Begründung enthalten. Sie übermitteln diese Beschei- nigung an die Eltern oder direkt an die betreuende Einrichtung.

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Erlass des TMASGFF vom 19.03.2020 über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 Aktualisierung der Regelungen über die Notbetreuung in Schulen, Kinderta- geseinrichtungen und in der Kindertagespflege nach § 43 SGB VIII

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

um den „Erlass über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2“ vom 19.03.2020 umzusetzen, hat das Thüringer Bil- dungsministerium Vorgaben zur Notbetreuung von Kindern in Schulen, Kinder- tageseinrichtungen und bei Kinderpflegepersonen nach § 43 SGB VIII erlassen. Diese werden wie folgt aktualisiert.

 

A. Von der Notbetreuung erfasste Kinder

1. Folgende Kinder dürfen an der Notbetreuung in Schulen, Kindertageseinrich- tungen und bei Kindertagespersonen teilnehmen:

  • -  Kinder, bei denen ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung von kran- ken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist (Gruppe A+);

  • -  Kinder von Eltern, die beide im medizinischen, pflegerischen Bereich o- der in Bereichen mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit arbei- ten (Gruppe A);

  • -  Kinder von Eltern, die beide in der sog. kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind (Gruppe B);

  • -  Kinder, deren Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes angezeigt ist (Gruppe C).

    2. Kinder werden nur betreut, wenn die Eltern glaubhaft erklären, dass eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist (entfällt bei Gruppe C).

    3. Es werden nur Krippen-, Kindergarten und Schulkinder bis zur Jahrgangs- stufe 6 betreut. Ältere Kinder können an der Notbetreuung nicht teilnehmen. Ausnahmen von der Altersgrenze sind im Einzelfall möglich, wenn ältere Kinder wegen einer Behinderung der Betreuung bedürfen.

4. Das Betretensverbot für bestimmte Personen gilt fort. Soweit nicht auf Ebene der Gebietskörperschaften strengere Verfügungen gelten, dürfen folgende Kin- der die Schulen und Kindertageseinrichtungen auch im Rahmen der Notbetreu- ung nicht betreten:

  • -  mit dem Corona-Virus Infizierte,

  • -  Personen mit direktem Kontakt zu an COVID-19 Erkrankten oder mit

    Corona Infizierten in den ersten 14 Tagen nach dem Kontakt,

  • -  Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI in den ersten 14 Tagen

    nach der Rückkehr,

  • -  Personen mit allgemeinen Erkältungssymptomen, solange die Symp-

    tome andauern.

    Über die Aufnahme in die Notbetreuung entscheidet die Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflegeperson. Beschwerden bear- beiten die Schul- bzw. Jugendämter.

    B. Durchführung der Notbetreuung

    Die Notbetreuung erfolgt dezentral in der jeweiligen Schule oder Betreuungs- einrichtung durch deren reguläre Beschäftigte. Sollte sich der Krankenstand so entwickeln, dass einzelne Einrichtungen den Betrieb einstellen müssen, melden Sie dies bitte an die Schulämter, Träger und an uns.

    Die Kinder werden in Gruppen betreut, deren Größe 15 Kinder nicht überschrei- ten darf. Die bisherigen Klassenverbände/Gruppen (einschließlich Lehr- oder Betreuungspersonal) bleiben soweit wie möglich erhalten.

    Die Notbetreuung umfasst die üblichen Betreuungszeiten.

    Die weiteren Einzelheiten, etwa die Essensversorgung, regeln die Schulen vor Ort.

    Die Kostenerstattung der Elternbeiträge durch das Land greift nicht für Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

     

 

              Erfurt, 25.03.2020

 

  • Helmut Holter

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